Fenster und Türen sind Teil der Gebäudehülle. Ihr Austausch beeinflusst Wärmeschutz, Lüftung und die Anschlüsse an Fassade, Rollladen und Fensterbank. Das Handwerker-Meister-Netzwerk koordiniert deshalb nicht nur den Einbau, sondern auch die angrenzenden Arbeiten und verhindert, dass Putz-, Maler- oder Fassadenarbeiten nachträglich beschädigt werden.
Ein Online-Rechner für Fenster und Türen ist in Vorbereitung. Bis dahin ist die Beratungsanfrage der Weg: Ein Projektmanager nimmt Ihr Vorhaben auf, und ein Meisterbetrieb aus Ihrer Region misst vor Ort auf und berät zu Material, Verglasung und Einbruchschutz.
Typische Anlässe
- Alte Fenster sind undicht, zugig oder haben beschlagene Scheiben.
- Im Zuge einer energetischen Sanierung sollen Fenster und Fassadendämmung aufeinander abgestimmt werden.
- Die Haustür soll erneuert werden, etwa wegen Einbruchschutz oder Wärmeverlust.
- Straßenlärm macht besseren Schallschutz nötig.
- Rollläden, Raffstores oder Insektenschutz sollen nachgerüstet werden.
So läuft es ab
Schritt 1: Anfrage mit Bestandsaufnahme
Sie nennen Anzahl und Art der Fenster und Türen, das Baujahr und Ihre Ziele. Wir erfassen, ob auch Fassade, Rollläden oder Innenausbau betroffen sind.
Schritt 2: Beratung zu Material und Verglasung
Ein Projektmanager bespricht Rahmenmaterial, Verglasung, Einbruchschutz und die Frage, ob ein Förderantrag möglich ist, der vor der Auftragserteilung gestellt werden muss.
Schritt 3: Aufmaß vor Ort
Der Meisterbetrieb misst die Öffnungen auf, prüft Laibung und Anschlüsse und legt die Einbauart fest. Danach erhalten Sie das verbindliche Angebot.
Schritt 4: Einbau und Abnahme
Nach der Lieferzeit werden die Elemente ausgebaut, eingesetzt und abgedichtet. Wir koordinieren die Nacharbeiten an Putz und Anstrich und begleiten die Abnahme mit Funktionsprüfung.
Worauf Sie achten sollten
- Für den fachgerechten Einbau gilt der RAL-Leitfaden zur Montage von Fenstern und Haustüren. Er beschreibt die Abdichtung des Anschlusses zum Baukörper.
- Einbruchhemmende Bauteile werden nach DIN EN 1627 in Widerstandsklassen (RC) eingeteilt. Prüfen Sie, dass die Klasse für das gesamte Element nachgewiesen ist, nicht nur für Einzelteile.
- Nach einem Fenstertausch wird das Gebäude dichter. Je nach Umfang kann ein Lüftungskonzept nach DIN 1946-6 erforderlich sein, um Feuchte und Schimmel vorzubeugen.
- In Eigentumswohnungen sind Fenster in der Regel Gemeinschaftseigentum; ein Austausch erfordert Abstimmung mit der Eigentümergemeinschaft. Bei Denkmalschutz kann eine Genehmigung nötig sein.
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Häufige Fragen
Gibt es einen Online-Rechner für Fenster und Türen?
Noch nicht. Der Rechner für dieses Gewerk ist in Vorbereitung. Bis dahin fragen Sie eine kostenfreie Beratung an: Ein Projektmanager nimmt Ihr Vorhaben auf und vermittelt den Aufmaß-Termin mit einem Meisterbetrieb.
Sollte ich Fenster vor oder nach der Fassadendämmung tauschen?
Das sollte gemeinsam geplant werden. Fenster und Dämmung bilden zusammen die Gebäudehülle, und der Fensteranschluss liegt idealerweise in der Dämmebene. Das Projektmanagement stimmt beide Gewerke aufeinander ab.
Wer kümmert sich um Förderanträge?
Wir prüfen mit Ihnen, ob eine Förderung in Frage kommt, und weisen auf Fristen hin. Der Antrag muss in der Regel vor der Auftragserteilung gestellt werden. Aktuelle Bedingungen finden Sie im Ratgeber zur Förderung.
